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Jahreswagenbesteuerung

 In einer Pressemitteilung vom 07.11.2012 hat der BFH bekanntgegeben, dass nicht jeder Rabatt, den ein Arbeitnehmer vom seinem Arbeitgeber erhält, zu steuerpflichtigem Arbeitslohn führt. In den entschiedenen Streitfällen haben Arbeitnehmer von ihren Fahrzeugherstellern = Arbeitgebern jeweils Neufahrzeuge zu Preisen unter den sogenannten Listenpreisen erworben. Soweit die vom Arbeitgeber gewährten Rabatte die Hälfte der durchschnittlichen Händlerrabatte überstieg, wurde steuerpflichtiger Arbeitslohn angesetzt. Bezieht der Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber hergestellte Waren, ist nicht der sogenannte Marktpreis sondern der Endpreis des Arbeitgebers, abzüglich eines Bewertungsabschlags in Höhe von 4 % anzusetzen. Liegt auch dieser weit über den tatsächlichen Marktverhältnissen, muss die verbleibende Differenz unter Abzug des Rabattfreibetrages als Arbeitslohn versteuert werden. 


Neue Reisekostenabrechnung

 Ab 2014 wird die Reisekostenabrechnung vereinfacht. Dadurch ändert sich auch die Lohnabrechnung durch den Arbeitgeber. Es soll nur noch zwei Verpflegungspauschalen geben: Bei einer Abwesenheit von mehr als 8 Stunden gilt dann ein Pauschbetrag von 12 EUR; bei mehrtägigen Auswärtstätigkeiten gibt es für den An- bzw. Abreisetag einen Pauschbetrag von jeweils 12 EUR (ohne Prüfung von Mindestabwesenheitszeiten). Der Pauschbetrag für die Zwischentage bleibt bei 24 EUR. Der Sachbezugswert für übliche Mahlzeiten soll von 40 EUR auf 60 EUR angehoben werden. Bei sonstigen Auswärtstätigkeiten werden die Aufwendungen für die Übernachtung so behandelt wie bei der doppelten Haushaltsführung (Begrenzung auf bis zu 1.000 EUR im Monat). Die Begrenzung tritt jedoch erst nach Ablauf von 48 Monaten ein.

HINWEIS:
Das neue vereinfachte Reisekostenrecht kommt erst ab dem Jahr 2014 zur Anwendung. 


Elterngeld

 Ab 2013 ist für das Elterngeld nicht mehr der durchschnittliche Nettoverdienst laut Lohnabrechnung der letzten zwölf Monate vor der Geburt ausschlaggebend. Es wird vom Bruttoeinkommen ein fiktives Nettoeinkommen berechnet und ein Pauschalsatz für die Sozialversicherung abgezogen. In der Regel wird sich das Elterngeld durch das neuberechnete Nettoeinkommen verringern. Das liegt auch daran, dass künftig Freibeträge nicht mehr bei der Berechnung berücksichtigt werden. Auch durch einen Wechsel der Lohnsteuerklasse kann das Elterngeld nicht mehr erhöht werden. Künftig gilt das, was der betreffende Elternteil in den letzten zwölf Monaten am längsten in Anspruch genommen hatte. Der Wechsel in eine günstige Lohnsteuerklasse muss mindestens sieben Monate vor Geburt des Kindes stattfinden.


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